*16.12.1932 Moscow

 

„Das Klavierkonzert war immer mein Experimentierfeld.“

„Musik für Klavier habe ich mein ganzes schöpferisches Leben lang geschrieben.“

Für Rodion Shchedrin (Родион Щедрин) als Pianist war das Klavier schon immer ein besonders wichtiges Instrument für seine eigene Musik. Er komponierte unzählige Klavierwerke und bisher insgesamt 6 Klavierkonzerte. Shchedrin verkörpert einen ausserordentlich freien, persönlichen Stil - eine Verbindung zwischen russischer Tradition und vielen Facetten der Moderne. Mit Charme und Ironie aber auch im spielerischen und experimentellen Umgang mit Traditionen entzeht sich Shchedrins Musik allen Kategorisierungen.

 

 

 

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*14.10.1952 Helsinki

"….die Musik, die wir schreiben, [...] ist die Summe unserer Wahrnehmungen und Erfahrungen."
(zitiert nach Klaus Jungheinrich: "Woher? Wohin? Die Komponistin Kaija Saariaho"; Ed. Schott, 2007/1015).

Kaija Saariaho ist eine wichtige Stimme der zeitgenössischen Musik. Für Klavier schrieb sie einige wenige Solo-Werke, hinzu kommen jedoch zahlreiche Kompositionen für Gesang und Klavier und Klavierkammermusik. Besonders hervozuheben ist ihr fünfsätziges intensives, leidenschaftliches und farbenreiches Trio für Viola, Violoncello und Klavier mit dem Titel "Je sens un deuxième coeur".
 

 

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5.4.1869 Tourcoing  -  23.8.1937 Royan

Viele namhafte Musikerinnen und Musiker haben Uraufführungen von Albert Roussel gespielt, so etwa Alfred Cortot, Jane Bathori, Robert Casadesus, Serge Koussevitzky, Marthe Dron und Louis Fournier. Die Musik von Roussel behielt eine grosse Wirkung für nachfolgende Komponistengenerationen. Selbst Witold Lutosławski beschrieb den wichtigen Einfluss von Roussels 1. Symphonie auf seine eigene Musik.

Für Klavier schrieb Roussel ein eher übersichtliches aber abwechslungsreiches Oeuvre: ein kompaktes, packendes Klavierkonzert (1927), einige Solo-Werke und Kammermusik mit Klavier. Besonders bewegend ist seine kurze Komposition Acceuil des Muses (1920) in memoriam Claude Debussy.

 

 

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12.6.1913 Casablanca - 13.11.1992 Paris

"Les grandes leçons de musique, ce ne sont pas les musiciens qui me les ont données. Je les ai reçues concrètement de la mer, du vent, de la pluie sur les arbres et de la lumière, ou encore de la contemplation de certains paysages que je recherche parce qu'ils ont l'air d'appartenir plus à la création du monde qu'à nos contrées civilisées."

"Die grossen Musiklehrstunden, es waren nicht die Musiker, die sie mir gaben. Ich empfing sie konkret vom Meer, vom Wind, vom Regen auf den Bäumen und vom Licht oder von der Betrachtung bestimmter Landschaften, die ich suche, weil sie mehr zur Schöpfung der Welt zu gehören scheinen als zu unseren zivilisierten Gegenden."

Maurice Ohana
(zitiert nach www.mauriceohana.com)

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