*06.12.1954, Schaffhausen

"Das Komponieren ist ein Umkreisen eines Zentrums, das man nicht ganz erreicht. Am Ende bleibt eine Unzufriedenheit - das ist dann das nächste Werk."

"Kunst ist Welterfahrung, ist Erkenntnis, ist emotionale Bildung. Dazu braucht es aber auch das Bewusstsein, dass man manches einfach noch nicht verstanden hat. So geht es mir ja auch. Und das betrifft nicht nur die Neue Musik. Auch Mozart wird man nie ganz verstehen."

Beat Furrer
(Zitate: Interview mit Maria Scholl für APA, Quelle: www.oe1.orf.at)

Beat Furer erforscht Musik in all ihren Klangräumen und Ausdehnungen. Jedes Werk entsteht neu aus einer Haltung des Erkundens von unbekannten Möglichkeiten. Das Klavier ist immer wieder wichtiges Thema in seinen Werken, sowohl solistisch als auch kammermusikalisch. Zu seinen wichtigsten Klavierkompositionen gehört das Klavierkonzert (2007), Pharma (2002) und die „Drei Klavierstücke“ (2003/2004).

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*24.10.1925 Oneglia - 27.05.2003 Roma

"Die Wahrheit, über die wir nicht reden können, müssen wir singen, sie mit Musik aussprechen."

"Unser Verhältnis zur Musik muss in gewisser Weise offen bleiben. Das ist das Privileg der Musik, sich nicht formalisieren zu lassen, nicht in einem bestimmten Verfahren, in einer bestimmten Weise gefangen zu sein
."
Lucian Berio

Für Lucian Berio ist Musik eine Idee, die körperlich erlebbar wird. Sein Blick auf die Musik ist immer kompromisslos in die Zukunft gerichtet. Zu Luciano Berios wichtigsten Klavierwerken gehört die späte Klaviersonate (2001), die oft gespielten 6 Encores (1965-1990), die Sequenza IV (1966), das Concerto II für Klavier & Orchester "Echoing Curves" (1988-89) und das Konzert für 2 Klaviere & Orchester (1973).

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*17. Juni 1919, Petrograd - 22. Dezember 2006, Petrograd

„Es ist schwer, über die eigene Musik zu reden ... meine Fähigkeit zu komponieren stimmt mit der Fähigkeit, über mein Komponieren auch zu schreiben, leider nicht überein. Übrigens existiert eine Meinung, daß das eine das andere sogar ausschließt ...“ Galina Uswolskaja

Galina Ustwolskaja war eine rastlose Schafferin. Das Elementare und das Einfache ist ihrer Musik genauso eigen wie der irre Ausbruch, der Schrei aus tiefster Seele.  Mit eigenwilligen Besetzungen lotet sie neue Klangkombinationen aus. Als Beispiel mögen hierfür die Komposition I für "Dona nobis pacem" (1971) für Piccolo, Tuba und Klavier oder die Komposition III: "Dies Irae" (1973) für 8 Kontrabässe, Holzwürfel und Klavier gelten. In ihren 6 Sonaten für Klavier (1947-1988) geht Ustwolskaja während Jahrzehnten konsequent einen kompromisslosen Weg mit ihren eigenen pianistischen Mitteln. Ihr Konzert für Klavier, Streichorchester und Pauken aus dem Jahre 1946 ist der Beginn ihrer Auseinandersetzung mit dem Klavier.

„Alle diejenigen, die meine Musik wirklich lieben, bitte ich, auf eine theoretische Analyse zu verzichten ...“ Galina Ustwolskaja

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*2.04.1947, Borlänge - 20.05.2013, Stockholm

„Die Substanz, die Form, die Gestalt müssen eine Einheit sein! Wenn Sie aufzuteilen versuchen, sind Sie draußen.”

"Alle unterschiedlichen Bewegungen sind immer auf die gleiche Basis bezogen, zum grundlegenden harmonischen Fluss. Wenn Sie an einem sonnigen Tag mittags herausgehen, können Sie viele Dinge sehen, unterschiedlichste, überall – doch alles ist bezogen auf die Sonne. Weil die Sonne scheint. Es ist die gleiche Art von Zusammenhängen, wenn wir über Musik sprechen. Über die vielen Geschehnisse, Bewegungen in kürzester Zeit..“
Anders Eliasson (Interview mit Christoph Schlüren, 1996)

In seiner Musik fand Anders Eliasson sein eigenes, persönliches „Alphabet“ - so nennt er es selber. Seine Musik ist geprägt von einer durchgehenden Kohärenz und einem durchdringenden inneren Zusammenhang. Er schrieb mehrere Werke für Klavier, beginnend mit "Versione" im Jahre 1973. Der "Disegno" Zyklus (1985-2005) steht dabei im Zentrum seiner Musik für Tasteninstrumente. Zu seinen letzten Kompositionen gehört das „Doppio Concerto“ für Violine, Klavier & Orchester (2005).

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