Esther Flückiger - LUMINESCENCE

Esther Flückiger & Friends

Esther Flückiger - Klavier, Hang; Jiří Němeček - Violine, Ludovic Van Hellemont - Klavier
Massimo Mazzoni - Saxofon, Rose-Marie Soncini, Flöte; Tomas Dratva - Klavier
Trio Flair: Stefan Läderach - Violine, Emanuel Rütsche - Violoncello, Esther Flückiger - Klavier


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LUMINESCENCE

Als Pianistin, Komponistin, Improvisatorin und leidenschaftliche Hangspielerin suche ich in meinen Kompositionen stets nach neuen Wegen und spannenden musikalischen Abenteuern. Jede neue Komposition ist für mich eine musikalische Entdeckungsreise. Dabei befasse ich mich stets mit der Spannung zwischen Tradition und Avantgarde – Vergangenes hörbar machen, ohne es aufzugeben –, wobei Elemente der orientalischen Musik und des Jazz einfliessen. Wichtig ist mir, neue Spielarten der Instrumente und der Klangerzeugung zu erforschen, um in neue Sphären zu gelangen. Eine Auseinandersetzung mit Zeit und Raum, Vergangenheit und Gegenwart auf der Achse der Zeit.In den Werken von «Luminescence» hängt vieles mit der Wüste und den vier Elementen im wortwörtlichen und im übertragenen Sinne zusammen: einerseits meine Erlebnisse in arabischen Ländern und der Sahara, welche mich stark geprägt haben und andererseits die innere «Wüste». Ein Zustand von Leere und Einsamkeit. Meine Kompositionen sind ein Spiegel von persönlichen emotionellen Lebensumständen und Zuständen, welche ich nicht in einer anderen Form artikulieren kann. Sie haben transformierenden Charakter und weisen auf eine innerliche Bedeutung hin.
 
Esther Flückiger

 

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Vita A (2017)
Hang & Klavier

Klavier und Hang treffen aufeinander. Es entsteht ein kontinuierliches Suchen und Verbinden von sich überschneidenden Momenten in einer polyphonen Art. Daraus wachsen immer wieder neue Melodien, Melodiefragmente und Überlagerungen von rhythmischen Strukturen. Wie eine Liebesgeschichte, welche das Vitamin A sucht und impulsgeladenen Momenten nicht ausweicht.

Guarda i lumi (2017)
5 migrating sound images
Violine & Klavier

Ausgangspunkt für diese Komposition ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Migration. Die musikalische Faktur der Komposition ist fünfteilig. Jeder der fünf Teile ist als Klangbild gedacht. Die gesamte Komposition ist aber als Einheit, also ohne Pausen, konzipiert. Der Titel bezieht sich auf die Lichter im täglichen Leben, eine Anspielung auf die Suche nach Schönheit, Wärme und Frieden in der Tragik des Lebens migrierender Menschen.

Die Bezeichnungen der 5 Klangbilder sind:
Profondo oscuro (scorrevole)
Luminoso cantando (grave con tenerezza)
Fusion sfuggendo (ritmico leggero e funky)
Sofferenza incerta (canto recitativo)
Tra lirico e fuocoso (presto)

In the desert it doesn't rain (2018)
Saxophon & Klavier

Inspiriert von der Geschichte «Der Brunnen» von Somaya Ramadan entstand die Komposition für Tenorsaxophon und präpariertes Klavier. Das ganze musikalische Gebilde bewegt sich wie ein mysteriöses Wesen und formt einen wachsenden Klangraum. In einem Abschnitt mischt sich zum präparierten Klavier ein zeitlich verschobenes elektronisches Audiofile, welches eine äusserst subtile Klang- und Zeitverschiebung bewirkt. Das Werk ist suitenartig und basiert auf einer vielschichtigen Tonsprache, welche die menschliche Sensibilität einer Frau darstellt, die Tautropfen in der Wüste sammelt. Eine einfache Geschichte, die sich in einen aussergewöhnlichen Reichtum verwandelt.


Lume universale nell'aria cadente (2015)
Violine, Violoncello, Klavier & Hang

«Universelles Licht in der fallenden Luft» ist inspiriert von den Schriften Leonardo da Vincis. Ich habe seine Studien im Codice Atlantico (Biblioteca Ambrosiana Milano) zu den vier Elementen, in Zusammenhang mit dem menschlichen Körper und Maschinen, erforscht. Die Natur, in welcher wir so klein sind, und ihre Klänge inspirieren mich für die Anfangsmotive im Cello und Hang, eine Imitation der sensiblen Geräusche von Wind und Sand. Das Cello setzt unhörbar in eine eben wirkende Klangfläche des Klaviers ein und vereint sich mit dieser unmerklich. Die Intervallik der Motive und die Klang- und pulsierenden Rhythmusmaterialien der einzelnen Teile prägen das gesamte musikalische Gewebe des Stücks. Die Komposition thematisiert in einer klanglichen Nachahmung verschiedene Formen von Naturepisoden, welche zueinander als kontrastierende Szenen stehen und sich im gesamten Ablauf zu einem Ganzen verdichten.


With Bow and Swarm (2017)
Präpariertes Klavier

Eine Diskrepanz zwischen homogener und heterogener Klangwelt entsteht in dieser Musik für präpariertes Klavier. Es ist ein grosser Reiz für mich, dem Flügel Töne zu entlocken, welche wie elektronisch erzeugt wirken. Die sich langsam entwickelnden Klänge werden überrascht von unerwarteten neuen Klangeinwürfen. Sie stehen sich wie Kontrastbilder gegenüber, vermögen sich mal zu verbinden oder tauchen dann wieder in ein utopisches Nebelmeer ab. Klangepisoden, die nicht zusammengehören, sich aber unbewusst suchen und verschmelzen möchten … ein (Liebes)-Dialog zweier Menschen im All auf einer irrealen Suche des Möglichen.

Drops I–III (2018) Flöte & Klavier
Klangsymbole I–V (2018)
Klavier

Gerne schreibe ich Zyklen, welche aus kurzen Stücken bestehen. Jedes Leben ist ein Rotieren durch Zyklen. Die «Drops» und «Klangsymbole» gehören in diese Gattung meiner Kompositionen. Die «Drops» sind wie Kurzprosa, die Narration wird dem Zuhörer selbst überlassen. Die Kurzform musikalischer Ideen habe ich immer geliebt. Sie begann durch die Themengebung beim Improvisieren mit anderen MusikerInnen. In den «Klangsymbolen» hingegen ist in jedem Stück eine bestimmte musikalische Klangfarbe prägend für die symbolische Form, wie eine Art Geste und «Identität». Der bekannte Klavierklang erklingt in neuen Zusammenhängen und es entstehen auch gerne irritierende Klänge durch den sparsamen Gebrauch von Präparationen.


Desert in mood (2009)
Klavier

Der Titel dieser Komposition weist auf ein Erlebnis hin, welches mich stark mitgenommen hat. Eine dunkle Geschichte begleitet mich in einem heissen aber innerlich frostigen Sommer. Zu Beginn erklingen wie ein zarter Frauengesang harfenartige Motive, zu vernehmen als fernes und ungewisses Klangzeichen, aus welchen sich dann ein Lebensraum verschiedener Episoden entwickelt. Die Klänge sind ein tragendes Merkmal in diesem Stück für innere Zustände und bewegen sich zwischen Tasten, Saiten und Holz mit den drei Pedalen. Das scheinbar Helle am Anfang ist wie ein Symbol der Hoffnung und endet als dunkler Epilog am Ende des Stückes mit einem offenen Schluss, welcher auch gleich wieder ein Neuanfang sein könnte.

Esther Flückiger

© PIANOVERSAL

 

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